Auch Kirchenvertreter würdigten zur Premiere Martin Luther King. „Gut 50 Jahre nach der Ermordung Kings bin ich davon überzeugt, dass es für uns Christen und für unsere Kirchen das wichtigste überhaupt ist, unsere Stimme laut werden zu lassen, wo Recht und Gerechtigkeit mit Füßen getreten werden“, sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski. Der Essener Bischof Franz Josef Overbeck sagte, King habe „das kritische Potenzial der biblischen Botschaft“ entdeckt. Er habe erkannt, dass Rassentrennung und Diskriminierung dem Willen Gottes widersprächen. „Er ist auch für Katholiken ein Vorbild im Glauben und vor allem im Handeln aus dem Glauben, und das nicht erst seit heute.“

Beim Kirchentag in Dortmund soll das Musical erneut aufgeführt werden, für 2020 ist eine Deutschlandtournee geplant. Bei jeder Aufführung sollen andere Chöre am Musical beteiligt sein. 

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