Pitter

Mach mal Pause!

PitterFOTO: TV

Also ich versteh’ die ganze Aufregung beim besten Willen nicht. Was ist meine allerliebste Walburga angefressen, nur weil ich mir erlaubt habe, zu erwähnen, dass man in unserem Haus vor lauter Kürbis-Herbst-Deko keinen Fleck mehr zum einfach nur sitzen findet.

Ah, Dir gefällt's nicht, wettert sie. Doch, es gefällt mir wunderbar. Ist nur ein klitzekleines bisschen zu viel. Viel hilft halt nicht immer viel und manchmal ist weniger mehr. Das wissen sogar die ganz großen Kommunikationsstrategen. Aber die hat Walburga nicht zu Rate gezogen. Und nun? Ich will sie ja nicht völlig aus ihrem Traum in orange aufschrecken und sie aus dem hochdekorierten Häuschen bringen. Also lehne ich mich mal heute nicht aus dem Fenster. Wie auch? Dann fallen ja die ganzen Fensterbank-Kürbis-Arrangements runter. Und das wollen wir nicht riskieren. Also: Einatmen, ausatmen, ruhig bleiben. Oder wie Kyllfuzius sagt: Manchmal sollte man weder mit noch gegen den Strom schwimmen, sondern einfach aus dem Fluss steigen, sich ans Ufer setzen und Pause machen. Dem ist nichts hinzuzufügen. In diesem Sinne: Prost ihr Eifelmatrosen, euer

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