„Hudson Yards“

Umstrittenes Luxus-Stadtviertel öffnet in New York

Neue Wolkenkratzer sind im Stadtteil „Hudson Yards“ zu sehen. Das komplett neue Stadtviertel soll am 15. März offiziell eröffnet werden - ist aber unter den Bewohnern New Yorks sehr umstritten. Foto: Mark Lennihan/AP FOTO: Mark Lennihan

New York. Wie eine Art Schnabel ragt die spitz zulaufende, gläserne Plattform weithin sichtbar aus dem 100. Stockwerk des Wolkenkratzers „30 Hudson Yards“. Ab dem kommenden Jahr sollen Besucher von dort aus 335 Metern Höhe auf Manhattan hinunterschauen.

Darüber hinaus sollen Besucher ein paar Meter weiter oben mit Sicherheitsgurten auf der Spitze des Wolkenkratzers herumklettern können. „The Edge“ werde nach der Eröffnung die höchstgelegene öffentlich zugängliche Outdoor-Aussichtsterrasse der westlichen Welt sein, sagen die Bauherren. Schon jetzt gehört die spitze Plattform zu den spektakulärsten architektonischen Details der Hudson Yards - einem komplett neuen Stadtviertel New Yorks, das nun offiziell eröffnet hat.

Gewaltige Dimensionen

Das Viertel liegt am Hudson River, an der Westseite Manhattans, etwa auf Höhe des Empire State Buildings nahe der zum Park verwandelten Hochbahntrasse High Line. Die Dimensionen sind gewaltig. Nach Angaben der zuständigen Baufirma handelt es sich um das größte und teuerste nicht-öffentliche Bauprojekt in der Geschichte der USA: Rund ein Dutzend neuer Luxus-Wolkenkratzer von Star-Architekten - teils schon fertig, teils im Bau, teils geplant - mit teuren Wohnungen und Büros, wo Unternehmen wie die Investmentfirma BlackRock oder der deutsche Software-Gigant SAP bereits Mietverträge unterzeichnet haben.

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