Stiftung Warentest

Jedes vierte Produkt für Kinder mangelhaft

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) mit Spielschleim in den Händen. Die Stiftung Warentest prüfte auch mehrere Slime-Produkte. Foto: Christoph SoederFOTO: Christoph Soeder

Berlin. Der „Tatort“ zeigt, was alles passieren kann - meint jedenfalls die Stiftung Warentest. Eine „smarte“ Puppe überredet in der jüngsten Folge ein Mädchen, einen Mann ins Haus zu lassen: angeblich der Weihnachtsmann, tatsächlich ein Mörder.

Digitale Spielzeuge zählen zu den neun Problemfällen im Labor der Warentester. Zwei Roboter und ein Teddy mit Sprachnachrichtenempfang fielen durch - wegen ungesicherter Funkverbindungen zum Handy. „Mit ihnen kann sich jeder Smartphone-Besitzer verbinden und das Kind abhören, ausfragen oder bedrohen“, warnt Stiftungsvorstand Hubertus Primus.

Doch nicht nur Spielzeug, Kinderprodukte insgesamt sind nach den Tests besonders unsicher, egal ob Laufrad, Buntstift oder Kindersitz. In den zurückliegenden beiden Jahren fiel gut jedes vierte Produkt durch, vier Mal so viel wie insgesamt üblich. „Die Ergebnisse sind erschreckend“, meint Verbraucherschutzministerin Katarina Barley (SPD). „Es ist die Verbrauchergruppe, die am verletzlichsten ist.“

Wie viel lassen sich die Deutschen Kinderprodukte kosten?

top