Das neue Baby ist da

Gegen Eifersucht bei großen Geschwistern hilft Lob

Stolz statt Eifersucht: Eltern können schon während der Schwangerschaft das große Geschwisterkind auf die neue Situation vorbereiten - und so Konkurrenzverhalten vermeiden. Foto: Christin Klose FOTO: Christin Klose

Berlin. „Du bekommst ein Geschwisterchen!“ - diese Botschaft sorgt bei Kindern nicht nur für helle Begeisterung. Denn neben Vorfreude kann dabei auch Eifersucht aufkommen. Das muss aber nicht sein.

„Wenn sich die Eltern auf das zweite Kind freuen und diese Freude vermitteln, dann freut sich auch das erste Kind“, sagt Heidemarie Arnhold. Sie rät zu einem altersgemäßen Einbeziehen des ersten Kindes von Anfang an. „Wenn der Bauch schon da ist, kann man das Große den Bauch anfassen lassen“, rät die Vorstandsvorsitzende des Arbeitskreises Neue Erziehung (ANE). „Wenn er noch nicht da ist, kann man sagen: "Da wird bald ein dicker Bauch sein, da ist das Kind drin, aber jetzt ist das noch ganz klein."“

Mit Ritualen auf Baby vorbereiten

Eltern können daraus schon vor der Geburt ein Ritual machen. Sie können abends etwa immer sagen: „Jetzt singen wir dem Baby noch ein Lied“, schlägt Judith Peltner vor. Sie ist Pflegedienstleiterin für das Eltern-Kind-Zentrum im Klinikum Nürnberg.

top