Sicherheitsabstand einhalten

Bei Unfall mit Fahrschulwagen haftet Hintermann überwiegend

Autofahrer müssen bei Fahrschulwagen mit unangepasstem Verhalten rechnen und genügend Abstand halten. Das hat das LG Saarbrücken entschieden. Foto: Swen Pförtner FOTO: Swen Pförtner

Saarbrücken. Bei einem Fahrschulwagen vor sich auf der Straße müssen sich Verkehrsteilnehmer besonders vorsichtig verhalten. Denn mit einer unangepassten Fahrweise des Fahrschülers ist immer zu rechnen.

Bremst er plötzlich scheinbar grundlos ab, können Nachfolgende für Unfallschäden überwiegend haften. Das zeigt ein Urteil des Landgerichts Saarbrücken (Az.: 13 S 104/18), auf das der ADAC hinweist.

Crash wegen mangeldem Abstand

Im verhandelten Fall ging es um einen Fahrschüler, der mit einem entsprechend gekennzeichnetem Fahrschulauto in einen Kreisverkehr eingefahren war. An der ersten Ausfahrt wollte er wieder herausfahren. Doch plötzlich bremste er stark. Das nachfolgende Auto konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf.

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