Nach Attacke auf Trierer Polizisten

23-jähriger Messer-Angreifer muss in die Psychiatrie

Der Tatort: Vor der Polizeiwache an der Südallee hat der Verurteilte einen Polizeibeamten mit einem Messer schwer verletzt. FOTO: Friedemann Vetter

Trier/Konz. Der Verurteilte aus Konz leidet an Schizophrenie. Er hatte den Trierer Polizisten im Juni 2018 im Zustand aufgehobener Schuldfähigkeit verletzt und sich später entschuldigt. Am Donnerstag fällte das Landgericht Trier sein Urteil.

Das Landgericht Trier hat einen 23-jährigen Mann aus Konz verurteilt, der einen Trierer Polizisten im Juni 2018 mit einem großen Messer angegriffen hat. Der niedergestochene Beamte (49) hatte großes Glück, denn die 18 Zentimeter lange Klinge traf eine Rippe und wurde so abgelenkt, dass sie keine lebenswichtigen Organe zerstörte (der TV berichtete).

Der Verurteilte verübte die Tat laut Gericht im Zustand aufgehobener Schuldfähigkeit und muss weiterhin in einem geschlossenen psychiatrischen Krankenhaus leben. Dorthin wurde er bereits kurz nach der Tat gebracht.

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