Dabei soll das Fahrzeug nach Auskunft der Polizei noch auf der Straße auf die Seite gekippt sein. Der mit 13.000 Litern Heizöl beladene Tanklastwagen rutschte dabei etwa 50 Meter gleichzeitig über die Gegenfahrbahn samt Leitplanke.

Welche Kräfte dabei am Werk waren, sieht man an den Überresten der Leitplanke. Sie wurde auf dieser Strecke ebenerdig in den Boden gestampft. Dann rutschte der Lastwagen, der sich während des Rutschvorgangs gedreht hat, mit dem Heck voran einen Abhang hinunter und kam einige Meter tiefer vor einem Baum zum Liegen.

Der Lastwagenfahrer wurde verletzt und nach Angaben des stellvertretenden Wehrleiters der Freiwilligen Feuerwehr Manderscheid, Andreas Becker, in der Fahrerkabine eingeklemmt. „Wir haben für die Erstversorgung erst das Dach aufgeschnitten. Später sind wir in die Fahrerkabine rein, wo er mit den Füßen eingeklemmt war, und haben ihn freigeschnitten.“ Der Fahrer sei während der Rettungsaktion bei Bewusstsein und ansprechbar gewesen, sagte Becker. „Er hatte ein paar Schrammen.“

Der Lastwagenfahrer hatte wohl mehr als nur einen Schutzengel: Nicht nur, dass sich sein Fahrzeug während des Rutschvorgangs drehte, und mit dem Heck voran den Abhang hinabrutschte. Er hatte ebenfalls Glück, weil zufällig wenige Sekunden nach seinem Unfall ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes mit Sanitätern auf der L16 unterwegs war.

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